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Geschichte Nach vier Wochen übernahm ein gewisser Robert Kozensky den Betrieb als Mieter und ein Jahr später als Eigentümer. Er sollte fast zehn Jahre dem Kurgarten als Betreiber vorstehen. Auch Kozenskys Zeit war mit Baumaßnahmen gespickt. Eine Veranda, direkt an den Saal heran, wurde gebaut. Der Verandaanbau erstreckte sich über mehrere Jahre und über mehrere Besitzer. Immer wieder wurden Teilstücke gebaut. Am Ende dieser Maßnahmen wurden die Anbauten mit dem Saal zusammengefasst. 1894 wurde eine komplette Kegelbahn als Holzfachwerk erstellt.
Am 26. September 1899 wurde die Witwe Lydia Bohne als neue Eigentümerin des Etablissements eingetragen. Frau Lydia Bohne richtete den großen Jahrhundertball aus. Der Wechsel ins letzte Jahrhundert vor dem Jahr 2000 stand bevor. Sie bewirtschaftete das Vergnügungslokal ein bisschen mehr als zwei Jahre. 1902, am 14. März, verkaufte sie ihr Anwesen an den Restauranteur Gustav Siebke. Wie seine Vorgängerin entwickelte der Herr Siebke in baulicher Hinsicht keine besonderen Aktivitäten. Deswegen mag er in den vier Jahren, in denen er im Kurgarten Gastwirt war, gute gastronomische Leistungen vollbracht haben, aber darüber sagen die vorhandenen Unterlagen leider nichts aus. Nach vier Jahren ging der Kurgarten an den Kaufmann Wilhelm Lehr. Der Herr wurde am 9. Januar 1906 als neuer Besitzer, sprich Eigentümer, in das Grundbuch eingetragen. Lehr besaß höchstwahrscheinlich Mittel, denn er stellte gleich zwei Bauanträge. Die vorhandene Lagerkapazität für das große Haus reichte offensichtlich nicht mehr aus, es wurde ein größerer Lagerschuppen errichtet. Um noch mehr Publikum zum Tanzvergnügen zu verhelfen und den Umsatz zu steigern, wurde mit dem Bauantrag vom 5.10.1907 der Saal vergrößert. Laut Bauzeichnung wurde der Betrieb nicht unterbrochen, denn es war Ballsaison. Ob sich das Geschäftsergebnis nicht lohnte? Oder wer weiß, wie auch immer, nach zwei Jahren, am 14. Dezember 1908 , erschienen Herr Lehr mit Frau Kersten, geborene Kähne, beim Notar Dr. Sachs zur Auflassung.
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